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| Top-Performer ohne Strategie? |
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Es gibt zahlreiche Studien, wie zB im Harward Business Review, die belegen, dass die wenigsten Mitarbeiter die Strategie ihres Unternehmens kennen bzw. verstehen. Es drängt sich die Frage auf, wie Mitarbeiter gut performen können, wenn sie nicht wissen, wohin sich ihr Unternehmen entwickeln will? Sollte es nicht der erste Ansatz sein, die Strategie so offen und transparent zu kommunizieren, dass es jedem Mitarbeiter klar ist, was er leisten kann, um maximale Anerkennung zu bekommen, auch weil er die Strategie seines Unternehmens für sich angenommen hat und sie erfolgreich umsetzt? Wird die Unternehmensstrategie von den Führungskräften auf den einzelnen Mitarbeiter herunter gebrochen, kann sie auch gelebt werden. Es hilft nicht, kompakte Unternehmensziele nur bekannt zu geben. Wirklich effektiv wird es erst, wenn der Mitarbeiter seine eigenen Ziele im Kontext mit den Unternehmenszielen sieht und versteht. Damit wird dem einzelnen Mitarbeiter klar, warum er diese Ziele hat und was das Erfüllen seiner persönlichen Ziele für das Unternehmen bedeutet. Das Wissen darüber, durch persönliches Denken und Handeln wertvoll für das Unternehmen als Ganzes zu sein, ist eine bedeutend stärkere Motivation, als nur den Ansprüchen des direkten Vorgesetzten zu genügen. Doch wie wird eine solche Transparenz geschaffen? Als erstes muss ich mich als Unternehmen dazu bekennen, so offen mit allen meinen Mitarbeitern umzugehen, dass die strategischen Ziele der Führungskräfte für jeden einsehbar sind. Was spricht dagegen, wenn ich als Mitarbeiter sehen kann, welche Ziele mein Vorgesetzter und wiederum dessen Vorgesetzter hat? Umso besser kann ich doch meine eigenen Ziele beurteilen und gewichten. Das erfordert jedoch gründliches Umdenken auf Firmenseite, da das Wissen der Mehrheit gegenüber herrschaftlichem Führungskräftewissen an Bedeutung gewinnt. Ich meine, in diesem Prozess steckt mehr positives als negatives Potential. Ein weiterer Schritt in Richtung Strategieverständnis ist, dem einzelnen Mitarbeiter darzulegen, für welche Position er zukünftig geeignet ist und welche Qualifikationen ihm bis dato für bestimmte Positionen fehlen. Das setzt allerdings genaue Positions- und Stellenbeschreibungen voraus, aus denen sich diese Transparenz ableiten lässt. Da effiziente Personalarbeit immer papierloser wird, sorgen oftmals entsprechende Softwarelösungen für eben diese transparenten Prozesse. Deshalb sind wir (T-Systems Multimedia Solutions GmbH) eine Partnerschaft mit SuccessFactors eingegangen, die die dafür notwendige flexible Talent Management Suite anbieten. Der Service zur elektronischen Personalarbeit, eHR as a Service, steht für eine ganzheitliche, strategische Personalarbeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Es geht um IT-Lösungen, die Standards gerecht werden und individuell auf spezielle Anforderungen zugeschnitten sind. Das heißt nicht, dass sich eine Unternehmensstrategie einfach so und digitalisiert jedem Mitarbeiter von selbst erklärt. Erfolgreiche Personalarbeit beginnt noch immer im Kopf, nicht auf dem Desktop.
Zum Autor: Stephanie Höse ist Projektmanagerin bei der T-Systems Multimedia Solutions GmbH im Bereich eHR Solutions. Sie hat diesen Bereich mit aufgebaut und hat zahlreiche Erfahrungen durch innovative Projekte im eHR Umfeld sammeln können. Davor war sie in etlichen Projekten der Unternehmenskommunikation der Deutschen Telekom eingebunden. Ihre Schwerpunkte sind Personallösungen und Beratung im Personalbereich.
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